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Tipps für den Reitsport: Alles für den Reiter

Kein Reiter kommt um die passende Ausrüstung herum. Erst recht nicht dann, wenn er Pferdebesitzer ist. Modische Aspekte wollen dann genauso berücksichtigt werden, wie die Ansprüche an den Sport, persönliche Vorlieben und natürlich der eigene Geldbeutel.

Das wichtigste Reiterzubehör für alle

Das wichtigste Zubehör in allen Reitweisen ist der Helm. Der Helm schützt den Kopf, auch den des erfahrenen Reiters. In den verschiedenen Reitweisen gibt es unterschiedliche Vorlieben für Helme, die zum Teil aber auch vom Reglement vorgeschrieben sind. In Reitvereinen gibt es grundsätzlich die Vorschrift, dass Kinder und Jugendliche bis zu ihrem 18. Lebensjahr nicht ohne Helm reiten dürfen, auch wenn die Eltern ihr Einverständnis zum Reiten ohne Helm geben. Reithelme sind DIN-genormt. Es gibt 3 grundsätzliche Größen. Dabei sind die Helme in sich noch einmal stufenlos und einfach verstellbar. Helme sind robust, aber nicht unzerstörbar. Nach einem Sturz müssen sie ausgetauscht werden.

Zubehör, elegant und praktisch

Designer, die Zubehör für Reiter entwickeln, müssen große Fachkenntnisse haben, denn in keinem anderen Sport sind die Anforderungen an die Kleidung so hoch. Der Reitsport ist nicht ungefährlich und das kann auch an der Kleidung liegen. Sicherheit geht demnach vor. Die passenden Schuhe sind sehr wichtig. Sie müssen einen Absatz haben, damit der Reiter bei einer heftigen Bewegung des Pferdes durch den Steigbügel rutscht und sich der Fuß dort verkantet. Reiter, die keinesfalls einen Absatz an ihren Stiefeln gebrauchen können, wie zum Beispiel Wanderreiter, finden im Reiterzubehör gleich mehrere Alternativen.

Sicherheit geht vor

Der Steigbügel ist ein häufig unterschätzter Unfallverursacher im Reitsport. Deshalb gehört zum Reiterzubehör entweder das sichere Schuhwerk mit Absatz oder eine zusätzliche Sicherung für den Steigbügel. Auch Sicherungen aus dem Skisport oder aus dem Erfahrungsschatz der Schweizer Armee sorgen dafür, dass Reiter keine Risiken eingehen.

Gerten und Sporen

“Sporen muss man sich verdienen”, sagt ein altes Sprichwort. Gerte und Sporen dienen der sanften und feinen Verständigung zwischen Pferd und Reiter. Sie sind niemals Ausdruck von Gewalt.