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Die Wechseljahre – trotzdem fit
Die Wechseljahre werden im lateinischen Sinne auch “Klimakterium” genannt und sind dabei keine Krankheit, sondern eine ganz natürliche Phase, welche jede Frau durchmachen bzw. durchleben muss.
Während der Wechseljahre tritt eine Frau von der ersten Phase der Geschlechtsreife ins so genannte Senium über. Im Laufe dieser Wechseljahre stellt sich der gesamte Hormonhaushalt einer Frau insoweit um, dass der Körper währenddessen immer weniger weibliche Geschlechtshormone bildet. Auf diesem Wege treten die Monatsblutungen immer seltener auf, bis sie letztlich ganz ausbleiben und somit die Menopause eintritt.
Eine Frau kann aber durchaus in ihren Wechseljahren unter Beschwerden leiden. Darunter zählen Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schwindel. Sind die Beschwerden so enorm ausgeprägt, dass diese nur schwer zu ertragen sind, so kann eine Behandlung mit Hormonpräparaten als sehr sinnvoll angesehen werden. Die Frau nimmt in einem solchen Fall künstliche Östrogene und bzw. oder Gestagene zu sich, um die Beschwerden zu lindern. Eine solche Therapie mit Hormonen wird zurzeit als die wirksamste Methode bei Beschwerden, welche durch die Wechseljahre verursacht werden, angesehen. Auch Beckenboden Übungen können bei Symptomen wie Inkontinenz bereits helfen. Hierauf bezogen sollte es sich jede Frau zu Herzen nehmen, bei auftretenden Beschwerden während der Wechseljahre unverzüglich ihren behandelnden Gynäkologen zu Rate zu ziehen, um sich auf diesem Wege erfolgreich helfen zu lassen.
Die Wechseljahre beginnen dabei etwa zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr einer Frau und sind in den meisten Fällen an die sechs bis sieben Jahre von Dauer. Dieses kann aber durchaus sehr individuell sein. Wichtig ist es aber immer, zu bedenken, dass dabei kein krankhafter, sondern ein ganz natürlicher Zustand im Körper einer Frau vorliegt!